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Die Einmütigkeit aller und der reibungslose Verlauf dieses einmaligen Festes hatte dazu geführt, dass sich alle Gäste äußerst lobend über den Verein und über den ganzen Ort aussprachen. Dieses Erlebnis wird in stetiger Erinnerung weiterleben. Als Beispiel für die damalige Geldentwertung darf an dieser Stelle aufgezeigt werden, dass z.B. 1 Liter Bier 1000 M kostete.
Der Verein hatte zu diesem Zeitpunkt 212 Mitglieder. Die Bundesfahne blieb 2 Jahre in Wallenfels.
1926 wurde, wie bereits berichtet, gemeinsam mit der Schützengesellschaft die jetzige Schützenwiese gekauft, auf der nunmehr auf den eigenen Schiessanlagen die Schützenfeste stattfanden.
1929 zählten zum Verein noch 90 Mitglieder.
In der Hauptversammlung vom 5.1.1930 wurde beschlossen, eine Fahne anzuschaffen. Dieser Beschluss wurde bald in die Tat umgesetzt. Am 8. Juni 1930 fand dann aus Anlaß des 25jährigen Vereinsbestehens die Fahnenweihe statt. Fähnrich war Richard Müller-Gei, die Ehrendame Irmgard Stöcker. Die Patenschaft übernahm die Zimmerstutzengesellschaft "Tell" aus Schwarzenbach/W. Die Gründungsmitglieder ehrte man durch die Überreichung von Ehrendiplomen.
Ins Jahr 1930 fiel auch das 19. Deutsche Bundesschiessen in Köln. Im "Fränkischen Wald", und zwar in der Ausgabe vom 12. August 1930, kann hierüber in der Rubrik "Sport" folgendes nachgelesen werden:
" Wallenfels. Das 19. Deutsche Bundesschiessen ist auch zu seinem Ende gekommen, leider hat man bis jetzt in den Lokalzeitungen nichts näheres über den Ablauf des Schießens gelesen. Jedenfalls wird sich die Gesamtumgebung auch freuen, daß ein geborener Wallenfelser, Herr Studienrat Georg Müller, Sohn des Herrn B.J.Müller an diesem Schießen teilgenommen hat und bei einer Konkurrenz von 3200 Schützen aus dem Deutschen Reiche, aus Oesterreich und der Schweiz, die 4. Deutsche Bundes- meisterschaft mit 937 Ringen erzielt hat. Dieses Ergebnis ist deshalb bemerkenswert, da es bisher noch nicht erreicht und nur bei diesem Bundesschiessen von zwei Südbayern und einem Oesterreicher überboten weren konnte. Außer einzelnen guten Erfolgen auf den Festscheiben und Meisterserien erschoß er noch 3 silberne Festmünzen und eine goldene Armbanduhr. Diese Leistungen erreichen nicht nur seinem Vater zur Ehre, der ihm von Jugend auf die Schießkunst lehrte, sondern auch seinen Verwandten und der ganzen hiesigen Bevölkerung. Unsere herzlichste Gratulation !"
Die seinerzeitige Krisenzeit holte auch das Vereinsleben ein. Die Mitgliederzahl ging 1931 abermals zurück auf nun nur noch 70 Mitglieder.
Wie schon erwähnt, erfolgte dann zum Ende des Jahres 1935 der Zusammenschluß mit der Schützengesellschaft, zu diesem Zeitpunkt waren noch 48 Mitglieder dem Verein treu geblieben.
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